Voynich Manuskript: Wunschbaby durch Seerose

Das geheimnisvolle Voynich Manuskript wurde entschlüsselt und beinhaltet Informationen zur Beeinflussung des Geschlechts eines Embryos durch Seerosen. Ein jahrhundertealter Kodex aus Schriftzeichen und mystischen Zeichnungen, um dessen Inhalt sich unzählige Verschwörungstheorien ranken.

Der Seerosen-Wirkstoff

Bei dem Versuch das Rätsel um das Manuskript zu lösen, sind Forscher auf eine Pflanzenart gestoßen, die es möglich macht über das Geschlecht eines Babys zu entscheiden. Ein internationales Team, bestehend aus Sprachforschern, Biologen und Historikern, kam Anfang 2017 zu unglaublichen Ergebnissen. Nun meint man eine Pflanze des Manuskripts vollständig identifiziert zu haben: Eine seltene Art der Seerose (lat.: Nymphaea).  Nach der Identifikation der Pflanze wurde diese in Zusammenhang mit den anderen Abbildungen des Manuskripts erforscht, bis der revolutionäre Zusammenhang zwischen der identifizierten Seerose und den Abbildungen der nackten Frauen hergestellt werden konnte.

Nach zahllosen Experimenten und Labortests meinen die Forscher bewiesen zu haben, dass die Seerosen das Geschlecht von Embryos im Mutterleib beeinflussen könnten. Die Pflanzen produzieren einen besonderen Wirkstoff, der in der Wissenschaft bis dato noch nicht bekannt war. In Verbindung mit Süßwasser soll es angeblich zur Bildung von weiblichen, und in Verbindung mit Salzwasser zur Bildung von männlichen Geschlechtsmerkmalen führen. Die Mutter müsse sich vor der 13. Schwangerschaftswoche darin baden, um eine entsprechende Wirkung zu erzielen.

Mysteriöses Voynich Manuskript

Das Entstehungsjahr des Manuskripts liegt laut den meisten Forschern zwischen den Jahren 1450 und 1520, also dem Spätmittelalter. Das Schriftstück besteht aus mehreren Lagen Pergament Blättern. Von 116 Seiten sind heute allerdings nur 102 erhalten. Die Schrift, die der unbekannte Autor verwendete, ist keiner bekannten Sprache zuzuordnen, was eine Übersetzung des Inhaltes bis dato unmöglich gemacht hat. Wissenschaftler haben sich seither auf die Identifizierung und Interpretation der Zeichnungen im Manuskript fokussiert, da die Entschlüsselung der kryptischen Zeichen zu keinem Endergebnis führte. Das Schriftstück ist in sechs Teile gegliedert, die sich den Abbildungen nach mit Kräuterkunde, Astronomie, Anatomie, Kosmologie, Pharmazie und Rezepten beschäftigen. Die Illustrationen müssen zeitlich vor dem Text entstanden sein, da die Bilder von der Schrift umschlossen sind und eingebunden werden. Demzufolge sind sich viele Experten sicher, dass sich der Text erklärend auf die Abbildungen bezieht.

Geheimnis um nackte Frauen gelüftet

Da unklar ist, in welchem Kontext das Voynich Manuskript entstanden ist, war eine sinnhafte Übersetzung des Inhaltes bis vor kurzem nicht möglich. Neben Pflanzen, Kalendern und astronomischen Zeichnungen sind auch Menschen auf den Abbildungen zu erkennen. Man sieht einige nackte Frauen in Wannen oder Teichen mit einer grünen Flüssigkeit, die durch komplizierte Röhrensysteme miteinander verbunden sind. Dieser Teil des Voynich Manuskripts konnte nun nach jahrelanger Forschung übersetzt und erforscht werden.

Welche Konsequenzen die bahnbrechenden Entdeckungen haben ist noch unklar. Ein Grundstein für die Entschlüsselung des gesamten Manuskriptes ist nun aber gelegt, was weitere Forschungen mit Sicherheit erleichtert.

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